Ausgleich in beiden Halbfinal-Spielen

15. März 2013, 22:20
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KAC und Salzburg ziehen wieder gleich mit den Vienna Capitals und den Black Wings Linz

Die jeweiligen Gastgeber haben im zweiten Spiel der best-of-seven-Halbfinal-Serie in der Erste Bank Eishockey-Liga (EBEL) am Freitagabend mit Heimsiegen auf 1:1 gestellt. Rekordmeister KAC bezwang den regierenden Champion Black Wings Linz mit 3:2, Red Bull Salzburg revanchierte sich bei den Vienna Capitals für das 2:6 im Auftaktmatch mit einem 3:1-Erfolg.

Die Klagenfurter begannen gegen Linz sehr druckvoll und gingen kurz nach Beginn ihres zweiten Powerplays in der 10. Minute durch Thomas Koch verdient in Führung. Meister Black Wings Linz musste übrigens neben einiger verletzter bzw. kranker Spieler auch auf Torjäger Brian Lebler verzichten, der knapp vor Spielbeginn zur unmittelbar bevorstehenden Geburt seines Kindes reiste. Nur drei Minuten nach dem Führungstreffer der Rotjacken kam der Ausgleich durch Scholz wie aus heiterem Himmel. Danach waren die Hausherren wie gelähmt und bekamen durch Ouellette in der 15. Minute die Rechnung präsentiert.

Nach dem 1:2 zur ersten Drittelpause kamen die Kärntner aber voller Energie zurück aufs Eis und schon nach 33 Sekunden schaffte Jamie Lundmark den Ausgleich. Das zweite Drittel gehörte eindeutig dem Rekordmeister, der die drückende Überlegenheit aber nicht in weitere Treffer ummünzen konnte. Entweder zu unpräzise Schüsse oder aber der starke Linz-Goalie Leneveu verhinderten mehr als ein 2:2 nach 40 Minuten.

Im Schlussabschnitt zeigten die Kärntner nach dem druckvollen Mitteldrittel doch etwas Substanzverlust. Als alles schon nach einer Verlängerung aussah, drängten plötzlich die Linzer auf den Auswärtssieg, doch letztlich war es Raphael Herburger, der in der 59. Minute die 5.000 Fans in Klagenfurt jubeln ließ.

Hohes Tempo in Salzburg

In Salzburg sahen 3.600 Zuschauer in der ausverkauften Eisarena Volksgarten ein hochklassiges Spiel mit extrem hohem Tempo, wenigen Unterbrechungen und kaum Fouls. Die Fans der Hausherren durften schon früh erstmals jubeln, als Schremp nach Vorlage von Richmond den Puck etwas glücklich zum 1:0 in der 3. Minute ins gegnerische Gehäuse schlenzte. Es dauerte bis zum Ende des ersten Drittels, ehe Rotter und Ferland zwei große Chancen zum Ausgleich vorfanden, aber nicht nützten.

Im Mitteldrittel präsentierte sich Red Bull Salzburg anders als zuletzt in zweiten Spielabschnitten sehr konzentriert, fand drei große Chancen vor, doch erst sieben Sekunden vor der zweiten Pausen-Sirene klappte es mit dem 2:0. Schremp sah den französischen Teamspieler Yorik Treille am langen Eck und dieser verlängerte zur vorentscheidenden Zwei-Tore-Führung.

Im Schlussabschnitt schalteten die Salzburger einen Gang zurück und kamen so noch in Schwierigkeiten. Besonders als Fraser nach einem Gestochere in der 50. Minute und nach langem Videostudium den Treffer zum 1:2 zugesprochen bekam. Dann drückten die Wiener auf das 2:2, doch ein fataler Fehler im Finish (6. Mann auf dem Eis) brachte ihnen noch eine Unterzahl und letztlich statt dem 2:2 das 3:1 der Hausherren ins leere Gehäuse durch Di Benedetto (60.). Die Serien werden am Sonntag (17:45 Uhr) fortgesetzt. (APA, 15.3.0213)

Ergebnisse der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) vom Freitag - Halbfinale (best of seven), 2. Spiel:

KAC - Black Wings Linz 3:2 (1:2,1:0,1:0). Klagenfurt, 5.000 (ausverkauft), SR Falkner/Veit. Tore: Koch (10./PP), Lundmark (21.), Herburger (59.) bzw. Scholz (14.), Ouellette (15.). Strafminuten: 2 bzw. 6, Stand in der Serie: 1:1

Red Bull Salzburg - Vienna Capitals 3:1 (1:0,1:0,1:1). Salzburg, 3.600 (ausverkauft), SR Berneker/Kellner. Tore: Schremp (3.), Treille (40.), Di Benedetto (60./EN und PP) bzw. Fraser (50.). Strafminuten: 10 bzw. 12, Stand in der Serie: 1:1

Weitere Spieltermine: Sonntag 17.3. (17.45), Dienstag 19.3. (19.30), Freitag 22.3. (19.30). Falls nötig: Sonntag 24.3. (17.45), Dienstag 26.3. (19.30). Abwechselnd Heim- und Auswärtsspiele. Durch die Übertragung auf ServusTV wird ein Spiel des Tages kurzfristig um 5 Minuten früher angesetzt.

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    Augenhöhe wiederhergestellt zwischen den Teams von Kevin Macierzynski und Johannes Reichel.

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