TV-Programm für Samstag, 16. März

15. März 2013, 16:09
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Bella Block: Hundskinder, Arachnophobia, Bloch: Das Labyrinth, Perry Rhodan – Unser Mann im All, Misery

15.50 KLEINE BIESTER
Arachnophobia (USA 1990, Frank Marshall) 200 achtbeinige Hauptdarsteller bzw. Julian Sands, Jeff Daniels und John Goodman sorgen für das erwünschte Kribbeln. Bis 17.40, RTL2

16.45 KULTURMAGAZIN
Metropolis Themen: 1) Metropolenreport: Madrid. 2) Mythos Berlin: David Bowie, Iggy Pop, Nick Cave. 3) Tipp: Hitchcock und die Frauen. Bis 17.30, Arte

17.30 MAGAZIN
Bürgeranwalt mit Peter Resetarits: 1) Doppelt Vignette kleben. 2) Darmspiegelung mit Folgen. Bis 18.20, ORF 2

20.15 NASS
Der Regenmacher (John Grisham's The Rainmaker, USA 1997, Francis Ford Coppola) Die Geschichte, ein sehr trivialer Justiz-Thriller von John Grisham, verläuft nach Schema, aber Coppola weiß in jeder Sekunde etwas mit ihr anzufangen. Er inszeniert in allen Farben und mit geradezu süffisant komplexem Bildaufbau: im Fernsehformat allerdings eindeutig benachteiligt. Matt Damon. Bis 22.35, Servus TV

20.15 KRIMI
Bella Block: Hundskinder (D 2013, Andreas Prochaska) Der Österreicher Prochaska (Das Wunder von Kärnten) setzt die lang dienende Kommissarin (Hannelore Hoger) in Szene, diesmal in einem Fall sozialer Verwahrlosung. Bis 21.45, ZDF

foto: zdf

20.15 KRIMI
Bloch: Das Labyrinth (D 2013, Dror Zahavi) In memoriam Dieter Pfaff: Noch einmal in der berühmten Rolle des Psychologen, Birgit Minichmayr und Devid Striesow machen dem Therapeuten das Leben schwer. Er fehlt. Bis 21.45, Eins Festival

20.15 THEMENABEND
Wie leben wir in Zukunft? Wohnkonzepte, Energiequellen, Fortbewegungsmittel: Über ihre ganz persönlichen Zukunfts visionen und über Fluch und Segen der Technisierung aller Lebensbereiche berichten der ehemalige Astronaut Ulrich Walter auch Moderatorin Barbara Eligmann, die Comedians Urban Priol und Carolin Kebekus sowie Science-Fiction-Bestsellerautor Andreas Eschbach. Bis 0.20, Vox

21.55 DOKUMENTATION
Perry Rhodan – Unser Mann im All Die deutsche Science-Fiction hat ihren eigenen Botschafter im All: Perry Rhodan, den Titelhelden der legendären Heftromanserie, die schon älter als ein halbes Jahrhundert ist. Bis 22.55, Arte

22.30 BITTERKALT
The Blair Witch Project (USA 1999, Daniel Myrick) Der geschickt übers Internet vermarktete Überraschungserfolg aus den USA, der Zuschauern wie Großstudios die Angst ins Mark treibt: eine Fake-Doku über drei Jungfilmemacher, die sich in den Hexenwald schleichen und selbst Opfer übersinnlicher Kräfte werden. Daniel Myrick und Eduardo Sanchez erzählen eine ganz klassische Gruselmär mit fahrigen, heftig zitternden Videobildern, als einen einzigen, panisch werdenden "point of view". Schlicht raffiniert, einfach effizient. Bis 23.45, ZDF Neo

23.35 FINSTER WIRD'S
Sunshine (GB 2006, Danny Boyle) Im Jahr 2057 droht die Sonne zu erlöschen, deshalb will die Crew des Raumschiffs Icarus eine Atombombe mitten in den Feuerball schießen. Sieht man von der nicht immer logischen Handlung ab, bleibt ein solider Action-Blockbuster. Effekte und ein Soundtrack sorgen für bestes Popcornkino. Bis 1.25, RTL 2

23.45 KRIEGSGESCHÄDIGT
Im Tal von Elah (In the Valley of Elah, USA 2007, Paul Haggis) Als ein aus dem Irak heimgekehrter Jungsoldat sich nicht mehr meldet, geht sein Vater (Tommy Lee Jones) ihn suchen. Kritisches Statement zu US- Patriotismus und seelischen Kriegsfolgen. Bis 1.40, ARD

23.45 HACKEBEIL
Misery (USA 1990, Rob Reiner) Kathy Bates lässt als verrückte Krankenschwester dem verunglückten James Caan inmitten einer Bergeinöde recht harsche Pflege angedeihen. Filmisches Blockhüttenspiel nach Stephen King mit garantiert tödlichem Ausgang. Bis 1.30, RBB

0.30 VORSICHT, NASS!
Psycho (USA 1960, Alfred Hitchcock) Einer jener Filme, die – so "klassisch" sie auch sein mögen – wiederholtes Sehen außerordentlich gut vertragen und zum aktuellen Hitchcock-Film mit Anthony Hopkins passen. Al fred Hitchcocks Dramaturgie überrascht mehr als die viel zitierten Schockeffekte: Er führt Janet Leigh als moralisch fragwürdige Hauptdarstellerin ein (Gelddiebstahl, Flucht, "rettende" Übernachtung im Motel) und ermordet sie nach einem knappen Drittel des Films – ein Regelverstoß bis dahin. So wird mit Anthony Perkins einer der größten Psychopathen der Filmgeschichte zum Helden. Bis 2.30, Puls 4 (Doris Priesching, DER STANDARD, 15./17.3.2013)

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