Kaffee und grüner Tee können Schlaganfall-Risiko reduzieren

15. März 2013, 11:58
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Regelmäßiger Kaffeekonsum senkt einer Studie zufolge das Schlaganfall-Risiko um 20 Prozent - eine ähnliche Wirkung dürfte auch grüner Tee haben

Tokio/Washington - Der regelmäßige Konsum von Kaffee und grünem Tee kann laut einer groß angelegten Studie aus Japan das Risiko eines Schlaganfalls mindern. Dies sei im besonderen Maße dann der Fall, wenn beide Getränke regelmäßig konsumiert werden, heißt es im US-Fachmagazin "Stroke: Journal of the American Heart Association" veröffentlichten Artikel.

In der Studie hatten japanische Wissenschaftler 83.269 erwachsene Japaner nach ihren Gewohnheiten beim Genuss von Kaffee und grünem Tee befragt und diese Gewohnheiten über einen Zeitraum von durchschnittlich 13 Jahren hinweg verfolgt. Außerdem studierten sie Krankenhausakten und Todesurkunden und bezogen Faktoren wie etwa Gewicht, Tabak- und Alkoholkonsum, sonstige Ernährungsgewohnheiten und sportliche Aktivitäten ein.

Nach Auswertung der Daten gelangten die Wissenschaftlern zu folgendem Ergebnis: Je häufiger Menschen Kaffee oder grünen Tee trinken, desto niedriger ist ihr Risiko für einen Schlaganfall.

Kaffee per se nicht ungesund

Jene Teilnehmer der Studie, die mindestens eine Tasse Kaffee am Tag tranken, hatten dem Bericht zufolge eine 20 Prozent niedrigere Schlaganfall-Risikoquote als jene Teilnehmer mit nur seltenem Kaffeekonsum. Teilnehmer, die zwei bis drei Tassen grünen Tee täglich tranken, hatten ein 14 Prozent geringeres Risiko als Teilnehmer, die selten grünen Tee zu sich nahmen.

In welcher Weise im Kaffee und grünen Tee enthaltene Substanzen ihre offenbar positive Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System entfalten, muss noch genauer erforscht werden, so die Forscher.

In der Studie wird außerdem die Annahme bezweifelt, dass starker Kaffeekonsum per se ein Gesundheitsrisiko darstellen könnte. Zwar wurde zu Beginn der Untersuchung festgestellt, dass bei Menschen, die mehr als zwei Tassen Kaffee täglich trinken, häufiger koronare Herzerkrankungen auftreten. Doch weitere Analysen zeigten, dass die Erkrankungen offenbar nichts mit dem Kaffeekonsum zu tun haben, sondern damit, dass diese Menschen auch häufiger Zigarettenraucher sind. (APA/red, derStandard.at, 14.3.2013)

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    Die Forscher aus Japan stellen in Zweifel, dass starker Kaffeekonsum per se ein Gesundheitsrisiko darstellen könnte. Im Gegenteil: Jene Teilnehmer der Studie, die mindestens eine Tasse Kaffee am Tag tranken, hatten dem Bericht zufolge eine 20 Prozent niedrigere Schlaganfall-Risikoquote als jene Teilnehmer mit nur seltenem Kaffee-Konsum.

     

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