Obama: Schließen im Atomstreit mit Iran keine Option aus

14. März 2013, 20:09
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US-Präsident äußert sich im TV vor Israel-Besuch

Washington/Teheran/Jerusalem - Im Atomstreit mit dem Iran halten sich die USA nach den Worten von Präsident Barack Obama weiterhin alle Optionen offen. Wenn der Konflikt diplomatisch aus der Welt geschafft werden könne, wäre dies zwar eine langfristigere Lösung, sagte Obama am Donnerstag dem israelischen Fernsehsender Channel 2. Aber falls nicht, lägen weiterhin alle Optionen auf dem Tisch. Vermutlich werde es mehr als ein Jahr dauern, bis der Iran eine Atombombe entwickelt haben werde, sagte Obama weiter. "Aber natürlich wollen wir nicht, dass es knapp wird."

Obama wird in der kommenden Woche Israel besuchen. Weder die israelische noch die amerikanische Regierung haben einen Militärschlag gegen die Atomanlagen im Iran ausgeschlossen.

Die Regierung in Teheran weist Vorwürfe zurück, sie strebe nach Kernwaffen, verweigert jedoch eine Zusammenarbeit mit den Inspektoren der Vereinten Nationen. Der UN-Sicherheitsrat hat deshalb in mehreren Runden Sanktionen gegen den Iran verhängt. Am Donnerstag gab die US-Regierung Strafmaßnahmen gegen einen griechischen Geschäftsmann bekannt, der geholfen haben soll, die Sanktionen gegen den Iran zu umgehen. (APA/Reuters, 14.3.2013)

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