Kurt Scheuch wird nicht Bundesrat

14. März 2013, 13:07
70 Postings

Gerüchteküche brodelt - Ex-Parteichef nicht an Verhandlungen mit Dörfler, Dobernig und Anton beteiligt

Die FPK kommt nach der desaströsen Niederlage bei der Landtagswahl am 3. März in Kärnten nicht zur Ruhe. Nicht zuletzt aufgrund des beharrlichen Schweigens der Protagonisten brodelt die Gerüchteküche. Die Meldung, Kurt Scheuch plane, in den Bundesrat zu wechseln, sei "ein bewusst gestreutes Gerücht und entbehrt jeder Grundlage", sagte Scheuch am Donnerstag. "Damit es klar ist: Ich gehe nicht in den Bundesrat", sagte der Ex-Parteichef.

Zuletzt war aus FPK-Kreisen auch zu hören, dass die FPÖ bei der Nationalratswahl im Herbst Kurts Bruder Uwe Scheuch als Kandidaten für Kärnten ins Rennen schicken wolle. "Auch das gehört ins Reich der Gerüchte", erklärte Kurt Scheuch.

"FPK zerreißt es nicht"

In die Gespräche mit Gerhard Dörfler, Harald Dobernig und Hannes Anton über deren von Neo-Parteichef Christian Ragger geforderten Verzicht auf ihr Landtagsmandat sei er nicht eingebunden, sagte Scheuch. "Man muss Ragger die Zeit geben, die er benötigt. Ich werde ihn aus ganzem Herzen unterstützen." Ratschläge an Dörfler, Dobernig und Anton wollte Scheuch zwar nicht erteilen. Allerdings: "Ich stehe hinter dem Erneuerungsprozess der Partei, ich habe es vorgezeigt."

Die Gefahr, dass es die Freiheitlichen in Kärnten völlig zerreißt, sieht Scheuch übrigens nicht. "Diese Chance ist gleich null", so Scheuch. Die Ortsgruppen und Bezirksparteien stünden hinter Ragger. Wie das im Landtagsklub aussehe, sei allerdings "eine andere Sache". (APA, 14.3.2013)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Kurt Scheuch weist die "Gerüchte" zurück, wonach er in den Bundesrat wechseln wollte.

Share if you care.