Irak: Mindestens 18 Tote bei Bombenanschlag

14. März 2013, 13:08
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50 Verletzte - Angriff von Extremisten

Bagdad - Extremisten haben das Regierungsviertel in Bagdad angegriffen. In der Nähe des irakischen Außen- und Justizministeriums detonierten am Donnerstag mehrere Sprengsätze. Mindestens 18 Menschen sollen dabei laut Polizei und Medizinern ums Leben gekommen sein, 50 Personen wurden verletzt.

Bei der Serie von Explosionen sind mindestens neun Menschen getötet worden, sagte ein Behördenvertreter. Die Explosionen ereigneten sich laut Berichten auch in der Nähe des Kulturministeriums sowie nahe einem Nebengebäude des Kommunikationsministeriums im Stadtteil Allawi.

Etwa zur gleichen Zeit stürmten mehrere Bewaffnete das Justizministerium. Die irakische Agentur Sumeria News meldete, eine Einheit der Armee habe daraufhin versucht, die Angreifer in dem Gebäude zu stellen. Augenzeugen in der Innenstadt von Bagdad sahen vor dem Außenministerium große Rauchsäulen aufsteigen.

Wer für die Explosionen verantwortlich war, blieb zunächst unklar. Sunnitische Aufständische mit Verbindungen zum Terrornetzwerk Al-Kaida verüben im Irak aber immer wieder Anschläge auf Schiiten sowie auf Vertreter von Regierung, Justiz und Sicherheitskräften. (APA/Reuters, 14.3.2013)

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    Rauchsäulen über dem Zentrum Bagdads.

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