"Call of Duty" führt Bezahl-Gegenstände ein

14. März 2013, 10:35
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Mikrotransaktionen im Wert von knapp zwei Euro erlauben laut Activision mehr Personalisierung

Activision steigt mit der Shooter-Serie "Call of Duty" ins Geschäft mit Mikrotransaktionen für Spielgegenstände ein. Spieler der Xbox 360-Version des aktuellen Ablegers "Black Ops 2" können ab sofort optionale Personalisierungspakete für ihre Aufrüstung erwerben. Dazu gehören unter anderem dekorative Elemente für Waffen sowie Zielvorrichtungen.

Unter Kritik

Mikrotransaktionen versprechen den Herstellern zusätzliche Gewinne mit relativ geringem Aufwand, sind in der Vergangenheit jedoch oftmals in die Kritik der Spieler geraten. Besonders stark zu spüren bekam den Unmut der Kunden von Hersteller  Electronic Arts für die Implementierung von Bezahlgegenständen in Vollpreisspiele. Tatsächlich entspricht dies einem branchenweiten Trend zu neuen Einnahmequellen.

Nur optional

Activision betont allerdings, dass die Angebote zu jeweils 160 Microsoft Points (knapp zwei Euro) "lediglich optional" sind und keinen Einfluss auf das Spiel selbst haben. Man könne sich dadurch keinen spielerischen Vorteil erkaufen. (zw, derStandard.at, 14.3.2013)

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    foto: activision

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