Der Prater hat schon viele Konzepte überlebt

18. Februar 2005, 14:38
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Jetzt heißt es wieder neun Monate warten, bis ein Konzept für die Neugestaltung des Praters vorliegt

Wien - Jetzt heißt es wieder neun Monate warten, bis ein Konzept für die Neugestaltung des Praters vorliegt. Dieses Konzept erarbeitet Emmanuel Mongon um 1,5 Millionen Euro. Schon 2001 wartete man auf ein Konzept: Martin Schwarz und Günther Sallaberger haben sich den Kopf darüber zerbrochen, wie mehr Besucher angelockt werden könnten. Deren Ideen fanden wenig Anklang und den Weg in die Schublade.

Schon 1997 haben sich die Stadträte Brigitte Ederer (SP) und Bernhard Görg (VP) nach Deutschland aufgemacht, um dortige Erfahrungen zur Grundlage des "Rahmenplans für Messe, Volksprater, Krieau und Stadion" zu machen.

Visionen vom Ringelspielmuseum

1993 hat Bernhard Paul seine Visionen vom Ringelspielmuseum vorgebracht. Er verfolgt die Idee heute noch. Abermals drei Jahre früher: Exvizebürgermeister Hans Mayr präsentierte die Vision vom Prater als "Traum- und Märchenwelt".

VP-Planungssprecher Alexander Neuhuber kritisiert, dass seit drei Jahren auf dem Prater ein Planungsstopp lastet, die Praterunternehmer könnten nichts in neue Angebote und Anlagen investieren. Bis neue Konzepte erarbeitet und umgesetzt würden, würden wieder Jahre vergehen. Tatsächlich ist auch seitens der zuständigen Vizebürgermeisterin Grete Laska vom Jahr 2006 als Neubeginn für den attraktiven Wurstlprater die Rede. (aw, DER STANDARD Printausgabe 17.7.2003)

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