Studie zur Arbeitswelt: Jugendlichen fehlt Respekt

13. März 2013, 12:37
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Digitalisierung verändert Verhalten der Arbeitnehmer im Arbeitsalltag

Immer mehr Menschen verbringen ihre Zeit privat und beruflich online. Knapp 70 Prozent sind der Meinung, dass die Digitalisierung mit konkreten Nachteilen verbunden ist. Zeitdruck, permanente Erreichbarkeit und die Verringerung der persönlichen Kontakte werden etwa genannt. Das sind Ergebnisse, die einer Umfrage des deutschen ibi research-Instituts zu Grunde liegen. Befragt wurden laut Pressemitteilung 1.000 "Internetexperten".

Die stärksten Auswirkungen der Digitalisierung sehen demnach 91 Prozent im Bereich der Arbeitswelt. 79 Prozent der Experten stellen daher auch ein verändertes Verhalten der Arbeitnehmer im Arbeitsalltag durch die Social Networks fest. 85 Prozent der Befragten beobachten diese Entwicklung vor allem bei jüngeren Arbeitnehmern, sie orten Defizite der heranwachsenden Generation.

So sieht die Mehrheit vor allem Nachholbedarf in puncto Vorbereitung auf die Arbeitswelt bei den Themen Respekt (60 Prozent) und Umgangsformen (55 Prozent). Auch sorgen sie sich um ein sinkendes Bildungsniveau und fordern Unterstützung und Anleitung im Umgang mit den Sozialen Netzwerken. Dem eigenen Kind würden 28 Prozent der Befragten erst ab einem Alter von 15 Jahren die Nutzung Sozialer Netzwerke erlauben, heißt es in der Studie. (red, derStandard.at, 13.3.2013)

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