Herbert-Brandl-Bild für Maria Hofstätter

13. März 2013, 11:35
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Die Schauspielerin wurde für ihr Gesamtwerk ausgezeichnet - Ulrich Seidl: "Sie ist uneitel und demütig ihrer Schauspielkunst gegenüber"

Graz - Ein Bild von Herbert Brandl war der Preis, der Maria Hofstätter bei der Eröffnung der Diagonale am Dienstagabend in Graz für ihre schauspielerischen Leistungen übergeben wurde. Sie erhielt den Großen Diagonale Schauspielpreis für ihr Gesamtwerk, die Einzelauszeichnungen werden erst am Ende des Festivals verliehen.

Michael Fuith, der im Vorjahr als bester Schauspieler für "Michael" prämiert wurde, würdigte die Arbeit von Maria Hofstätter, die unter anderem in der ORF-Serie "Braunschlag" als Frau des Bürgermeisters und in Ulrich Seidls "Paradies: Glaube" überzeugte, indem er Aussagen von einigen Kollegen zitierte. So sprach Elisabeth Scharang von einer "Magierin, die kein Trara braucht". In einem Zitat von Ulrich Seidl hieß es: "Sie ist uneitel und demütig ihrer Schauspielkunst gegenüber. Sie ist vielleicht gerade deswegen so eine grandiose Schauspielerin, weil sie zuallererst Mensch ist und dann erst Schauspielerin."

"Wieso ich?"

Maria Hofstätter erzählte in ihren Dankesworten, dass sie auf den Anruf von Diagonale-Intendantin Barbara Pichler gefragt habe: "Wieso ich?" Pichler antwortete "Wieso nicht?" und betonte, Hofstätter habe immer Mut bewiesen. "Es hat vieler Menschen bedurft, beruflich wie privat, damit ich mir etwas zutraue, und denen möchte ich heute danken", so die Schauspielerin. Abschließend gab sie der Hoffnung Ausdruck, dass es in Zukunft auch "mehr Mut bei den Besetzungen" geben würde, damit nicht immer nur große Namen zum Zug kämen. (APA, 13.3.2013)

  • Ein Bild von Herbert Brandl gab es zum Auftakt der Diagonale als Schauspielpreis-Trophäe für Maria Hofstätter.
    foto: diagonale/klaus pressberger

    Ein Bild von Herbert Brandl gab es zum Auftakt der Diagonale als Schauspielpreis-Trophäe für Maria Hofstätter.

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