Nur Djokovic musste in Indian Wells raufen

13. März 2013, 11:27
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Fast durchwegs Favoritensiege: Del Potro, Murray und Tsonga weiter - Peya/Soares im Viertelfinale - Nur Radwanska kam bei Damen-Achtelfinale nicht durch

Indian Wells - Sieben der Top 8 im WTA-Premier-Turnier in Indian Wells haben am Mittwoch das Viertelfinale erreicht. Einzig die als Nummer 3 gesetzte Polin Agnieszka Radwanska musste sich im Achtelfinale der Russin Maria Kirilenko beugen. Die Nummer 13 des Turniers setzte sich 6:1,4:6,7:5 durch. Die topgesetzte Viktoria Asarenka gab gegen Radwanskas Schwester Urszula trotz Knöchelproblemen nur vier Games ab und auch Maria Scharapowa steigerte sich beim 7:5,6:0 über Lara Arruabarrena Vecino (ESP) .

Scharapowa hatte im ersten Duell mit der Ibererin Startschwierigkeiten. "Das war ein langsamer Beginn, habe mich im zweiten Satz aber gesteigert", sagte die Vorjahresfinalistin und Siegerin 2006 in der kalifornischen Wüste. Sie trifft im Viertelfinale auf Sara Errani (ITA-6).

Trotz des glatten 6:3,6:1 über Urszula Radwanska war Asarenka nicht so happy. "Ich habe mich nicht so gut gefühlt. Mein Knöchel hat mich geplagt und das tut er schon eine ganze Weile", sagte die Weißrussin. Sie werde alles tun, was ihr möglich sei, damit sie für das nächste Match "ready" ist, bestätigte Asarenka. Sie trifft nun auf die als Nummer 8 gereihte Dänin Caroline Wozniacki. In den weiteren Viertelfinali trifft Kirilenko auf Petra Kvitova und Sam Stosur (AUS) auf Angelique Kerber (GER).

Bei den Herren wurde am gleichen Schauplatz erst das Achtelfinale komplettiert. Wobei Novak Djokovic, Andy Murray, Juan Martin Del Potro und Jo-Wilfried Tsonga jeweils in zwei Sätzen weiterkamen. Tommy Haas wehrte gegen den als Nummer 11 gesetzten Spanier Nicolas Almagro bei 4:5 im dritten Satz einen Matchball ab, ehe er sich 6:3,6:7(2),7:6(2) durchsetzte.

Der topgesetzte Djokovic war gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow beim 7:6(4),6:1 aber keineswegs in Hochform. "Ich habe sehr schwach begonnen", gestand Djokovic. Dimitrow habe ihn bei 5:3 für den Bulgaren mit vier Doppelfehlern wieder ins Match gelassen. Djokovic trifft nun auf den US-Amerikaner Sam Querrey, der ihm im vergangenen Oktober in Paris die bisher letzte Niederlage zugefügt hat. Der Serbe verbesserte seine Jahresbilanz auf 15:0-Siege.

Erfreuliche Nachrichten aus rot-weiß-roter Sicht gab es vom Doppelbewerb: Die österreichisch-brasilianische Paarung Alexander Peya und Bruno Soares hat in der zweiten Runde dieses ATP-Masters-1000-Turniers die als Nummer zwei gesetzten Spanier Marcel Granollers/Marc Lopez ausgeschaltet. Besonders beeindruckend ist das klare 6:3,6:2-Resultat. Schon am Mittwoch (Ortszeit) ging es im Viertelfinale gegen Colin Fleming/Paul Hanley (GBR/AUS) für den ÖTV-Davis-Cup-Spieler weiter.

Der 32-jährige Wiener und Soares sind das aktuell sechstbeste Duo auf der Tour. Mitte Februar holten die beiden den Titel in Sao Paulo, es war seit Ende September 2012 der bereits vierte Turniersieg des Gespanns. (APA, 13.3.2013)

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    Sehr gutes Racket. Sehr guter Mann.

     

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