Auch Bremens finanzielle Bilanz ernüchternd

13. März 2013, 11:10
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Minus von 13,9 Mio. Euro trotz vernünftigem Eigenkapital - Werder zückt ohne Europa-Abenteuer den Sparstift

Bremen - Fußball-Bundesligist Werder Bremen wird nach dem Rekordminus im Vorjahr auch das laufende Geschäftsjahr wieder einen wirtschaftlichen Verlust einfahren. "Wir werden auch dieses Jahr kein positives Geschäftsergebnis ausweisen. Das Minus wird aber nicht so hoch ausfallen wie im letzten Jahr", sagte Klaus Filbry, Vorsitzender der Werder-Geschäftsführung, der Bild-Zeitung.

Damals belastete ein Minus von 13,9 Millionen Euro die Bilanz der Norddeutschen. In diesem Jahr wird mit einem Fehlbetrag zwischen fünf und acht Millionen Euro gerechnet. Trotzdem bleibt Filbry gelassen: "Unsere finanzielle Situation ist gut. Wir haben keine Schulden, mit 24 Millionen Euro ein vernünftiges Eigenkapital und damit eine sehr vernünftige Eigenkapitalquote. Wir sind gut aufgestellt."

Doch weil die Mannschaft von Trainer Thomas Schaaf wohl im dritten Jahr in Folge erneut die angestrebte Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb verpassen wird, muss Werder weiter sparen. "Aufsichtsrat und Geschäftsführung stimmen überein, dass der Konsolidierungskurs auch in der kommenden Saison weitergeführt werden muss", sagte Aufsichtsrats-Chef Willi Lemke. (Sid/red, 13.3.2013)

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