Sieben Tote bei Selbstmordanschlag in Kaschmir-Region

13. März 2013, 09:37
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Fünf Paramilitärs unter den Toten

Bei einem Selbstmordanschlag in der indischen Kaschmir-Region sind am Mittwoch fünf indische Paramilitärs und zwei Aufständische getötet worden. Der Anschlag habe sich gegen eine Gruppe von etwa 25 Sicherheitskräften in der Stadt Srinagar gerichtet, verlautete aus Polizeikreisen. Fünf Mitglieder der paramilitärischen Truppen Indiens (CRPF) seien getötet, mehrere weitere seien verletzt worden. Die beiden Rebellen wurden demnach von den Einsatzkräften getötet.

In der zwischen Indien und Pakistan umstrittenen Kaschmir-Bergregion gibt es immer wieder Zwischenfälle. Beide Staaten beanspruchen die mehrheitlich muslimische Himalaya-Region in Gänze für sich. Seit ihrer Unabhängigkeit 1947 führten sie bereits zwei Kriege um Kaschmir. Zuletzt löste die Hinrichtung eines mutmaßlichen Hintermanns des Anschlags auf Indiens Parlament im Jahr 2001 in der muslimisch geprägten Unruheregion Proteste aus. (APA, 13.3.2013)

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