Atrium verdiente 2012 weniger

13. März 2013, 09:33
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Immo-Neubewertung drückte auf Ergebnis

Wien/Jersey - Der börsenotierte Immobiliengesellschaft Atrium (ehemals Meinl European Land, MEL) hat 2012 ihre Mieteinnahmen gesteigert, aber unterm Strich weniger verdient. CEO Rachel Lavine sprach am Mittwoch in einer Pflichtmitteilung von einem "sehr erfolgreichen" Jahr, sie sieht Atrium für die Zukunft gut positioniert und ist vorsichtig optimistisch. Trotz Gewinneinbruchs wird die Dividende erhöht.

Schlagende Neubewertungen

Im Vorjahr legten die Bruttomieterlöse um 12 Prozent auf 193,5 Mio. Euro zu, die Nettomieteinnahmen um 17 Prozent auf 181,3 Mio. Euro.

Der Nettobetriebsgewinn sackte allerdings - durch Neubewertung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien - auf 140 Mio. nach 220,2 Mio. Euro ab. Diese Neubewertungen schlugen sich 2012 mit 5,0 Mio. Euro negativ durch nach noch positiven 77,3 Mio. Euro im Jahr davor.

Der Gewinn vor Steuern belief sich 2012 auf nur mehr 116,1 Mio. Euro nach 169,7 Mio. Euro und der Gewinn nach Steuern schrumpfte auf 96,2 Mio. Euro nach 143,2 Mio. Euro, geht aus dem Jahresbericht hervor.

Der Net Asset Value (NAV, nach EPRA) betrug zum Bilanzstichtag Ende Dezember 6,44 Euro je Aktie nach 6,36 Euro Ende 2011.

156 Assets

Das Portfolio von Atrium umfasst 156 Assets, die Einkommen erzielen, und war zum Jahresende 2,2 Mrd. Euro wert (Ende 2011: 2,1 Mrd. Euro), über 1,0 Mrd. Euro davon sind in Polen domiziliert. Die Belegrate nach EPRA erhöhte sich im vergangenen Jahr auf 98 Prozent (2011: 97,6 Prozent).

Der Nettocash aus laufenden Geschäften stieg um knapp ein Viertel auf 126,5 Mio. Euro.

Trotz des Gewinneinbruchs wird die Dividende erhöht, und zwar auf mindestens 20 Cent je Aktie für das Jahr 2013 nach 17 Cent für 2012. Das haben die Direktoren bereits im November 2012 beschlossen. Die Zahlungen erfolgen vierteljährlich, die erste Tranche in Höhe von 5 Cent erhalten die Aktionäre am 28. März. (APA, 13.3.2013)

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