Wieder mehr Zeit für Forschung

12. März 2013, 17:32
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Rat empfiehlt Nachwuchsinitiativen an Unis

Der Forschungsrat geht in aktuellen Empfehlungen auf die Nachwuchsförderung in Wissenschaft und Forschung ein. Er plädiert unter anderem für die Schaffung weiterer Dokoratskollegs. An den Unis müsse eine Zwischenform zwischen der früher gängigen Pragmatisierung und den aktuellen Kettenverträgen gefunden werden. Generell müssten die Wissenschafter mehr Zeit für Forschung haben.

Der Rat schlägt Initiativen zur weitgehenden Freistellung von universitären Pflichten für einen bestimmten Zeitraum vor - außerdem sollten die wissenschaftlichen Mitarbeiter von Verwaltungsaufgaben entlastet werden. Eine Absage erteilt der Rat dagegen einer Teilung in " Forschungsprofessuren" und "Lehrprofessuren".

Die Unis seien noch immer nicht zufriedenstellend finanziert. Zugangsbeschränkungen in Massenfächern steht der Rat skeptisch gegenüber. Probleme in den Geisteswissenschaften ortet der Forschungsrat in den Fächern, wo sich in den vergangenen Jahren die Zahl der Studenten mehr als verdoppelt hat. Diesem Anstieg folgte keine entsprechende Erhöhung des Lehrpersonals, was auch angemessene Forschungsaktivität unmöglich macht. (APA, red, DER STANDARD, 13.03.2013)

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