Hacker griffen australische Notenbank an

12. März 2013, 14:37
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Notenbank: Kein Datenverlust

Die australische Notenbank ist in der Vergangenheit wiederholt Ziel von Hackerangriffen geworden. Die Bank bestätigte am Montag entsprechende Zeitungsberichte und erklärte, es hätten Details zu G-20-Gesprächen ausspioniert werden sollen. Zu einem Bericht, wonach eine in das Bankensystem eingeschleuste Schadsoftware chinesischer Herkunft sei, äußerte sich die Bank indes nicht.

Bestätigung

"Wie heute in den Medien berichtet wurde, war die Bank öfter Ziel von Cyberangriffen", erklärte das Institut. Das Computersystem habe keinen Schaden genommen. Es seien auch keine Daten verloren gegangen oder Informationen gestohlen worden. Die Bank habe umfassende Sicherheitsvorkehrungen getroffen, sodass die Angriffe ausgemacht worden seien und die Ausbreitung von Viren verhindert worden sei, hieß es weiter. Angaben zum Zeitpunkt der Angriffe machte die Notenbank nicht.

In einem Zeitungsbericht hatte es zuvor geheißen, China habe Software in das System der Bank eingeschleust habe. Die US-Notenbank Federal Reserve war nach eigenen Angaben vor kurzem ebenfalls Opfer einer Attacke von Computerhackern. Vergangene Woche wurde zudem bekannt, dass Hacker Dutzende Computersysteme von Regierungen in Europa angegriffen haben. Oft werden solche Attacken China zugeschrieben. Die Volksrepublik hat dies immer wieder zurückgewiesen und erklärt, hinter dem Großteil der Hackerangriffe auf Chinas offizielle Websites steckten die USA.

Offiziellen Angaben zufolge waren in Australiens Notenbank im November 2011 mit Computerviren belastete Emails eingegangen, die von der Anti-Virus-Software der Bank nicht entdeckt wurden. (APA, 12.3. 2013)

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