Nur wenige Regeländerungen 2013

13. März 2013, 11:50
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DRS auch im Training und Qualifying nur noch in den ausgewiesenen DRS-Zonen

Die wichtigsten Änderungen für die Formel-1-WM-Saison 2013:

DRS: Das "Drag Reduction System" (DRS), also der umklappbare Heckflügel (soll Überholvorgänge erleichtern), darf aus Sicherheitsgründen nun auch im Training und Qualifying nur noch in den ausgewiesenen DRS-Zonen aktiviert werden.

Aktive Doppel-DRS Systeme: Verboten

Stufen-Nasen: Die Teams haben die Option, diese seit dem Vorjahr verwendeten und als hässlich empfundenen "Höcker" mit einem kleinen Laminatteil auszugleichen und das Auto damit zu behübschen. Nicht alle nehmen die Möglichkeit wahr.

Crash-Tests: Wurden 2013 weiter verschärft. Außerdem muss nun bei jedem Chassis die Fahrer-Überlebenszelle einem Test unterzogen werden und nicht nur ein Musterexemplar.

Sperrstunde: Das Arbeitsverbot für Team-Personal wurde Donnerstag-Nacht von sechs auf acht Stunden ausgeweitet. Die Zahl der Ausnahmestunden während einer Saison von vier auf zwei reduziert.

Frontflügel-Tests: Wurden verschärft. Damit soll verhindert werden, dass biegsame Karosserieteile benutzt werden, um die aerodynamische Performance zu verbessern.

Mindestgewicht: Das Gewicht für Auto samt Fahrer wurde von 640 auf 642 kg angehoben, um die etwas schwerer gewordenen Pirelli-Reifen zu kompensieren.

Qualifying (Keine Regeländerung): Weil 2013 nur noch 22 (statt 24) Autos am Start stehen, scheiden im ersten (Q1) und zweiten (Q2) Qualifikationsabschnitt nur noch je sechs statt wie zuletzt sieben Autos aus.

WM-Teilnahmegebühr: Wurde angepasst. Red Bull muss als Konstrukteurs-Weltmeister 500.000 US-Dollar Basisgebühr sowie für jeden der 460 im Vorjahr gewonnenen WM-Punkte 6.000 Dollar bezahlen. Insgesamt also rund 3,26 Mio. Dollar oder umgerechnet 2,51 Mio. Euro. Für jedes andere Team lautet das Verhältnis 500.000 Dollar (Basis) sowie 5.000 Dollar pro Punkt.

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    Die Motoren dröhnen wieder.

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