Mexikanische Zeitung berichtet nicht mehr über Drogenkartelle

12. März 2013, 10:36
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Aus Besorgnis um Sicherheit der Mitarbeiter und deren Familien

Aus Angst vor Vergeltungsaktionen der Drogenkartelle stellt die mexikanische Regionalzeitung "Zocalo" die Berichterstattung über die organisierte Kriminalität ein. Die Redaktionsleitung sei um die Sicherheit der Mitarbeiter und deren Familien besorgt, hieß es am Montag im Editorial des Blatts aus dem Bundesstaat Coahuila de Zaragoza im Norden des Landes.

Das Komitee zum Schutz von Journalisten (CPJ) rechnet Mexiko zu den gefährlichsten Ländern für Reporter. Nach Angaben der Organisation hatte im vergangenen Jahr bereits die Zeitung "El Manana" aus dem Bundesstaat Nuevo Laredo die Berichterstattung über die Kartelle eingestellt. (APA, 12.3.2013)

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