Euro leicht gestiegen

12. März 2013, 18:30
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Frankfurt am Main - Der Kurs des Euro ist am Dienstag leicht gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde gegen 18 Uhr mit 1,3030 US-Dollar gehandelt. Im frühen Handel war sie noch kurzzeitig unter die Marke von 1,30 Dollar gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs am Mittag auf 1,3053 (Montag: 1,2994) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7661 (0,7695) Euro.

"Marktbewegende Nachrichten gab es nicht und der Devisenmarkt hatte keine klare Richtung", sagte Ralf Umlauf, Devisenexperte bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Der Euro habe sich dennoch weiterhin über dem wichtigen Unterstützungsbereich bei 1,30 Dollar gehalten. Nach seinen deutlichen Kursverlusten im Februar dürfte der Euro laut Umlauf jedoch bald wieder unter Druck geraten.

"Man kann am Devisenmarkt eine generelle Dollar-Stärke beobachten", sagte Umlauf. Zu anderen wichtigen Währungen stehe der Euro relativ stark da. Die zuletzt verbesserten Aussichten für eine Konjunkturerholung in den USA stützten den Dollar generell. Noch am vergangenen Freitag hatte der US-Arbeitsmarktbericht die Märkte positiv überrascht. Laut Umlauf könnten die am Mittwoch anstehenden Daten zu den US-Einzelhandelsumsätze den Euro wieder unter Druck bringen.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87630 (0,87335) britische Pfund, 125,25 (124,91) japanische Yen und 1,2344 (1,2360) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1.594,00 (1.579,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 38.450,00 (38.330,00) Euro. (APA, 12.3.2013)

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