Burmas Regime setzte Phosphor gegen Demonstranten ein

12. März 2013, 08:30
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Bei Protesten gegen chinesisch-burmesisches Bergwerk

Rangun - Burmesische Sicherheitskräfte haben einem parlamentarischen Untersuchungsbericht zufolge Phosphor gegen Demonstranten eingesetzt. Bei den Protesten gegen den Bau eines chinesischen Bergwerks im Norden Burmas im vergangenen November hätten Mönche und Zivilisten "unnötige und unerwartete" Verbrennungen erlitten, weil die Polizei Rauchgranaten eingesetzt habe, hieß es in dem am Dienstag vorgestellten Bericht der Untersuchungskommission.

Die Granaten enthielten demnach Phosphor, der "in Brand geraten kann, wenn sie explodieren". Die Kommission wird von Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi geleitet. Bei den Protesten gegen das geplante Kupfer-Bergwerk in Monywa waren rund hundert Menschen verletzt worden, die meisten Mönche. Der Untersuchungsbericht sprach sich dennoch dafür aus, das Projekt des chinesischen Konzerns Wanbao und einer Firma der burmesischen Armee fortzusetzen, selbst wenn die sich daraus ergebenden Einkünfte für Burma nur "mager" seien. (APA, 12.3.2013)

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