Hofstätter und Hoffnungsträger

11. März 2013, 17:35
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An Ulrich Seidl führt auf der Dienstagabend startenden Diagonale kein Weg vorbei

Graz – An den Arbeiten Ulrich Seidls führt auf der Dienstagabend startenden Diagonale kein Weg vorbei: Paradies: Hoffnung wird das Festival eröffnen, Maria Hofstätter, die energische Missionarin aus Paradies: Glaube, erhält den Großen Diagonale-Schauspielpreis, der traditionell bereits zum Auftakt vergeben wird. Am Freitag hat man die Möglichkeit, die komplette Trilogie zu sehen.

Bis Sonntag sind in Graz weiters auch etliche Österreichpremieren einer jüngeren Generation zu sehen: So etwa Daniel Hoesls Erzählexperiment Soldate Jeanette, das bereits auf dem Festival von Rotterdam reüssiert hat, und das Außenseiter-Drama Talea von Katharina Mückstein, das in Saarbrücken erfolgreich war. Auch Hüseyin Tabaks Deine Schönheit ist nichts wert, der von einem jungen Migranten erzählt, feiert Premiere.

Weitere Langfilme kommen von experimentellen Filmemachern wie Mara Mattuschka (Perfect Garden) oder Peter Schreiner (Fata Morgana); eine dokumentarische Grenzvermessung haben Cynthia Madansky und Angelika Brudniak in 1+8 realisiert, Marco An toniazzi und Gregor Stadlober suchen den Schlagerstar. Die spannenden Specials gelten dem deutschen Regisseur Dominik Graf sowie den Kurzfilmemachern Michaela Grill und Josef Dabernig. (kam, DER STANDARD, 12.3.2013)

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