Schwerer Unfall auf der Rheintalautobahn

11. März 2013, 18:09
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Ein Schwer- und vier Leichtverletzte - Lkw und fünf Pkw beteiligt - Auch Arlbergtunnel blieb vorübergehend gesperrt

Bregenz - Bei einem schweren Auffahrunfall auf der Rheintalautobahn (A14) ist am Montagnachmittag ein bulgarischer Lkw-Chauffeur schwer verletzt worden. Der ersten Informationen zufolge 33-jährige Mann dürfte zwischen Rankweil und Klaus (Bezirk Feldkirch) das Ende eines Verkehrsstaus übersehen haben und schob fünf Wagen gegeneinander. In weiterer Folge stürzte das Schwerfahrzeug eine Böschung hinunter. Vier Pkw-Insassen erlitten leichte Verletzungen, hieß es bei Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL), Asfinag und Autobahnpolizei.

Der Unfall ereignete sich gegen 16.00 Uhr in Fahrtrichtung Deutschland, der Stau hatte sich aufgrund einer Baustelle auf der A14 gebildet. Der Lkw-Lenker wurde von der Feuerwehr aus dem auf der Seite liegenden Schwerfahrzeug geborgen und mit dem Helikopter ins Krankenhaus geflogen.

Sperre wegen Aufräumarbeiten

Die Rheintalautobahn musste im Unfallbereich zur Versorgung der Verletzten und für Aufräumarbeiten vorübergehend komplett geschlossen werden. Wegen des Rückstaus von rund sechs Kilometern Länge wurde auch der Ambergtunnel bei Feldkirch in Richtung Deutschland gesperrt. Gegen 17.30 Uhr wurde der Tunnel wieder geöffnet, die Unfallstelle war auf der Überholspur passierbar. Dennoch bildete sich kilometerlanger Stau. (APA, 11.3.2013)

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