Bürgerinitiative für Politische Bildung ab der 7. Schulstufe

11. März 2013, 14:30
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Bisher 530 Zustimmungserklärungen

Eine neue Bürgerinitiative kämpft für die Einführung des Unterrichtsfachs "Politische Bildung" bereits in der 7. Schulstufe. "Die Demokratie lebt von politisch mündigen, das heißt informierten, politisch gebildeten BürgerInnen", heißt es in der Begründung. Bürger müssten entsprechendes Wissen vermittelt bekommen - über Rechte und Pflichten, die Bedeutung der Demokratie, die Möglichkeiten der Partizipation, den Aufbau des politischen Systems, die Trennung der Staatsgewalten oder die Rolle der Medien.

Kritisiert wird von den Initiatoren auch, dass bisher einzig an den Berufsschulen ein eigenständiges Fach "Politische Bildung" existiert. Ansonsten ist sie als Teil des Faches "Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung" an den Allgemeinbildenden Schulen, sowie als Teil eines Faches (etwa mit Recht oder Wirtschaft) an den Berufsbildenden Schulen vertreten.

Frühes Wahlalter

Die flächendeckende Einführung eines eigenständigen Unterrichtsfachs "Politische Bildung" erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die Jugendlichen besser informiert als bisher zur ersten Wahl schreiten, heißt es weiter.

Bisher wurden auf der Seite des Parlaments 530 Zustimmungserklärungen für die Bürgerinitiative abgegeben. (red, derStandard.at, 11.3.2013)

 

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