Swatch setzt sich mit Luxus durch

11. März 2013, 11:47
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Die Nachfrage nach Schweizer Luxusuhren ist ungebrochen, Swatch-Marken knackten im vergangenen Jahr die Milliarden-Umsatzgrenze

Biel - Die Luxusmarken des Uhrenkonzerns Swatch haben im vergangenen Jahr die Milliarden-Umsatzgrenze erreicht. Breguet, Blancpain und Jaquet Droz werden dieses Jahr sogar nochmals zulegen, wie Marc Alexander Hayek im Interview mit der Westschweizer Zeitung "Le Temps" sagte.

Er erwartet ein zweistelliges Wachstum. Marc Alexander Hayek ist verantwortlich für die drei Marken und gehört zur dritten Familiengeneration, die im Uhrenkonzern tätig ist. Nayla Hayek, Verwaltungsratspräsidentin des Konzerns, ist seine Mutter.

Die Nachfrage nach den drei Luxusmarken sei im vergangenen Jahr teilweise sogar größer gewesen als das Angebot. Bei Breguet gab es Anfang des Jahres Kapazitätsengpässe in der Produktion, bei Blancpain Ende des Jahres. Es werde immer schwieriger, die passenden Mitarbeiter zu finden, so Hayek weiter.

Momentan sind bei Breguet und Blancpain rund 30 Jobs offen. Für Breguet arbeiten etwa 900 Personen, für Blancpain etwa 700.

Auch die Konkurrenz-Marke Jaeger LeCoultre, die der Luxusgüterkonzern Richemont produziert, kennt das Problem. Noch 70 Stellen seien in der Produktion im Wallis zu besetzen, so Jerome Lambert, Chef der Marke, in der Zeitung "L'Agefi".

Die Verkaufszahlen der ersten Monaten seien positiv. Das Unternehmen will darum weiter expandieren. Auch im Jura werden die Kapazitäten ausgebaut. In den nächsten Monaten wird in Pruntrut JU die Zahl der Mitarbeitenden von 18 auf 50 steigen. (APA, 11.3.2013)

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    Momentan sind bei Breguet und Blancpain rund 30 Jobs offen.

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