Europas Leitbörsen schließen uneinheitlich

11. März 2013, 18:59
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Deutsche Außenhandelsdaten über Expertenerwartungen

Frankfurt am Main - Die europäischen Leitbörsen sind am Montag uneinheitlich aus dem Handel gegangen. Der Euro-Stoxx-50 verbilligte sich um 9,08 Einheiten oder 0,33 Prozent auf 2.719,70 Zähler.

An einem von Konjunkturseite ruhigen Handelstag gab es neben der an den Märkten wenig beachteten Industrieproduktion aus Deutschland und Frankreich lediglich die Bekanntgabe der Deutschen Außenhandelsdaten zu vermelden, welche die Markterwartungen deutlich übertrafen. Nachdem Europas Börsen noch die Nachwirkungen der Italien-Abstufung verdauten, rücken im weiteren Wochenverlauf Konjunkturdaten aus den USA vermehrt in den Fokus.

Der Bankensektor notiert in einem europäischen Branchenvergleich weiterhin an letzter Stelle mit einem Verlust von 0,78 Prozent. Die größten Kursgewinne am heutigen Handelstag konnte die Medienbranche mit plus 0,41 Prozent verzeichnen.

Im Euro-Stoxx-50 lagen Bank-Titel, dem Branchentrend folgend, zurück. UniCredit schlossen mit einem Minus von 1,21 Prozent auf 3,904 Euro. Deutsche Bank ermäßigten sich um 1,11 Prozent auf 34,19 Euro. BNP Paribas mussten ebenfalls 0,48 Prozent auf 44,395 Euro abgeben.

Laut Medienberichten soll Johannes Teyssen weitere fünf Jahre an der Spitze des E.ON-Vorstands bleiben. Der Aufsichtsrat werde am Dienstag über den Verbleib des 53-jährigen Vorstandsvorsitzenden entscheiden. Die Papiere des Energiekonzerns verloren am heutigen Handelstag 0,42 Prozent und gingen mit 13,15 Euro aus dem Handel.

Lufthansa mit Passagier-Rückgang

Europas größte Fluggesellschaft Lufthansa verzeichnete einen Rückgang der Passagiere im Jahresvergleich um 1,5 Prozent auf 6,6 Mio. Die Auslastung verbesserte sich hingegen um zwei Prozentpunkte auf 73,7 Prozent. Lufthansa-Aktien ermäßigten sich in Frankfurt um 1,18 Prozent auf 15,11 Euro.

Volkswagen bekommt die Absatzkrise in Europa zunehmend zu spüren. Der größte Autobauer Europas vermeldet für die Kernmarke VW Pkw im Februar nur 0,4 Prozent Absatzplus am globalem Markt. Damit stagniert der Absatz erstmals wieder seit Jänner 2012. Die Titel des Wolfsburger Konzerns reagierten mit einem Minus von 0,56 Prozent und gingen bei 168,85 Euro aus dem Handel.

BMW gaben ebenfalls leicht um 0,12 Prozent auf 72,56 Euro ab. Daimler verzeichneten hingegen einen Kursgewinn von 0,83 Prozent auf 45,91 Euro und waren damit an fünfter Stelle der größten Tagesgewinner zu finden.

Die Titel des deutschen Pharma- und Chemiekonzerns Bayer wurden von den Citigroup-Experten von der "Europe Focus List" gestrichen. Die Pharma-Papiere reagierten mit einem Kursverlust von 1,16 Prozent und schlossen auf 77,70 Euro.

An letzter Stelle gingen Nokia-Titel, vor ihrer Streichung aus dem Leitindex am 18. März, mit minus 2,34 Prozent auf 2,75 Euro aus dem Handel. (APA, 11.3.2013)

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