Wut und Trauer zwei Jahre nach Beben und Atomkatastrophe in Fukushima

Ansichtssache11. März 2013, 11:39
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Am 11. März 2011 erlebte Japan seine größte Katastrophe seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs: Zwischen Gedenkfeiern und Anti-Atom-Protesten

19.000 Menschen starben an den Folgen des sogenannten Tōhoku-Bebens in Japan am 11. März 2011, die meisten von ihnen durch die davon ausgelösten Tsunamiwellen. Die offensichtlichsten Schäden an der Infrastruktur sind zwei Jahre später beseitigt, aber das von der Atomaufsicht als "katastrophaler Unfall" eingestufte Desaster im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi hat tiefe Spuren in der japanischen Bevölkerung hinterlassen. Die Trauer über die Opfer und die Besorgnis über die Atomstrategie Japans fand am Montag in vielen Orten des Landes ihren Ausdruck.

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foto: epa/kimimasa mayama

Bewohner der Stadt Sendai bei einer Schweigeminute zum Zeitpunkt des Bebens um 14.46 Uhr Ortszeit (6.46 Uhr Mitteleuropäischer Zeit) am Strand von Arahama.

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