New York verbietet Cola-Literbecher

10. März 2013, 17:20
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Fast 60 Prozent der Stadtbewohner sind übergewichtig oder sogar fettleibig. Bürgermeister Michael Bloomberg will das ändern

Einen selten großen Eingriff in die Konsumfreiheit erleben die New Yorker ab Dienstag. Ab dann dürfen Cola und andere zuckerreiche Getränke nicht mehr aus den von den US-Amerikanern bevorzugten Literbechern getrunken werden.

Begründet wird das Verbot von Bürgermeister Michael Bloomberg mit einer "Epidemie" der Fettleibigkeit und Diabetes. "Diese Getränke fluten unsere Körper mit Zucker, ohne dass wir es merken", ist er überzeugt. Daher hat er seinen "Soda Ban" durchgesetzt, der in Restaurants und Sportstadien 16oz, umgerechnet 473 Milliliter, als Maximum festsetzt.

Unternehmen entsetzt

Von ungefähr kommt die Initiative nicht. Immerhin sind fast 60 Prozent der New Yorker übergewichtig bzw. fettleibig. Das Risiko zuckerkrank zu sein, einen Herzinfarkt zu erleiden oder an Krebs zu erkranken, ist höher als im Rest der Bevölkerung. Während sich die Gesundheitsbehörden mit dem Verbot Milliarden ersparen wollen, sind die betroffenen Unternehmen natürlich entsetzt. (red, derStandard.at, 10.3.2013)

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    "Diese Getränke fluten unsere Körper mit Zucker, ohne dass wir es merken", ist Bürgermeister Bloomberg überzeugt

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