Die Sache mit dem Marder

Ansichtssache10. März 2013, 17:59
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Thun - Beim Match der höchsten Schweizer Fußballliga zwischen Thun und dem FC Zürich ergab sich Ungewöhnliches. Plötzlich beliebte nämlich ein Marder über das Spielfeld zu wieseln. Der Zürcher Verteidiger Loris Benito, wohl seinem Berufsethos folgend, warf sich dem Eindringling recht heldenhaft entgegen - und schaffte es schließlich auch, ihn zu ergreifen.

Das endete schmerzhaft. Denn das Vieh reagierte unwirsch und schnappte zurück. Zwei Spielerfinger wurden in Mittleidenschaft gezogen und brauchten Verarztung. Erst Zürich-Goalie David da Costa machte - dank seiner gepolsterten Handschuhe quasi in der Rolle des Ritters in glänzender Rüstung - schließlich reinen Tisch, nachdem der Marder zuvor noch frech die eindeutige Aufforderung zum Abgang von dessen Thuner Gegenüber Guillaume Faivre ignoriert hatte. (rob/APA - 10.3. 2012)

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