Wiener Volksbefragung: Vorläufige Beteiligung unter 30 Prozent

9. März 2013, 20:04
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Brieflich eingelangte Stimmzettel bereits eingerechnet

Wien - Die vorläufige Wahlbeteiligung bei der Wiener Volksbefragung 2013 beträgt 29,44 Prozent. Das gab die zuständige Stadträtin Sandra Frauenberger (SPÖ) am Samstag in einer Aussendung bekannt. In der Zahl sind sowohl die bisher brieflich eingelangten Stimmzettel enthalten als auch jene, die in den Annahmestellen persönlich abgegeben wurden. Die Wahllokale schlossen am Samstag um 18.00 Uhr.

97 Prozent wählten per Briefabstimmugn

Wobei die Mehrheit der Wiener den Fragebogen per Post abgeschickt hat: Von den derzeit 337.621 eingelangten Stimmkarten sind fast alle - konkret 97 Prozent - per Briefabstimmung eingegangen.

Laut Frauenberger ist die Beteiligung höher als im Vergleichszeitraum der letzten Wiener Volksbefragung im Jahr 2010. Bei Schließung der Annahmestellen war die Beteiligung damals bei 24,7 Prozent gelegen (endgültige Beteiligung: rund 36 Prozent, Anm.).

Karten können bis 18. März einlangen

Das Ergebnis der Wiener Volksbefragung wird im Mediengespräch des Bürgermeisters am kommenden Dienstag verkündet. Wobei sich dieses später noch geringfügig ändern kann: Denn es werden noch die Briefstimmkarten dazugezählt, die bis zum 18. März bei der Wahlbehörde einlangen. An diesem Tag wird dann auch das Endergebnis veröffentlicht.

Die Wiener waren aufgerufen, zu insgesamt vier Fragen Stellung zu nehmen. Es ging um die Themen Parkraumbewirtschaftung, Olympia-Bewerbung für 2028, Privatisierung kommunaler Dienstleistungen und Energieprojekte mit Finanzierungsbeteiligung der Bürger. Insgesamt durften rund 1,15 Millionen Wiener an dem Urnengang teilnehmen. (APA, 9.3.2013)

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    Bürgermeister Michael Häupl warb am Donnerstag für die Beteiligung an der Volksbefragung.

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