Gert-Jonke-Preis an Friederike Roth und Händl Klaus

7. März 2013, 15:38
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Biennale Auszeichnung 2013 in der Sparte Dramatik

Klagenfurt - Der von der Stadt Klagenfurt und dem Land Kärnten ins Leben gerufene Gert-Jonke-Preis wird  am Donnerstag für 2013 an die deutsche Schriftstellerin Friederike Roth und an den gebürtigen Tiroler Händl Klaus vergeben, gaben Kulturlandesrat Wolfgang Waldner  und die Leiterin der Kulturabteilung der Stadt Klagenfurt, Manuela Tertschnig, am Donnerstag vor Journalisten bekannt. Kulturstadtrat Albert Gunzer ließ sich entschuldigen, er sei im Ausland, hieß es.

Friederike Roth (Jahrgang 1948), die in Stuttgart lebt, hat zahlreiche Theaterstücke geschrieben, aber auch Hörspiele, Lyrik und Prosa. Es ist bereits ihr zweiter Literaturpreis aus Kärnten, denn 1983 gewann sie den Bachmann-Preis. Ihre bisher letzte Veröffentlichung war die "Abendlandnovelle" im Jahr 2010.

Händl Klaus  stammt aus Rum in Tirol, er lebt in Wien, Berlin und in der Schweiz. Der 1969 Geborene machte eine Schauspielausbildung, trat auf der Bühne und in Filmen auf, 1996 wurde sein Hörspiel "Kleine Vogelkunde" vom ORF als Hörspiel des Jahres ausgezeichnet. Er hat unter anderem Libretti für zahlreiche zeitgenössische Opern geschrieben, so etwa für "BUCH ASCHE" von Klaus Lang. 2012 schuf er gemeinsam mit der Osttiroler Formation "Franui" für die Salzburger Festspiele das Auftragswerk "Meine Bienen. Eine Schneise" geschrieben.

Der alle zwei Jahre vergebene Preis ist mit 15.000 Euro dotiert, diesmal wurde er in der Sparte Dramatik vergeben, 2015 dann in der Sparte Lyrik. Die Idee für diesen Preis stammt von Josef Winkler, der dafür von Waldner auch ausdrücklich gewürdigt wurde.  (APA, 7.3.2013)

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