Neue Methode enthüllt Herkunft von Elefantenstoßzähnen

7. März 2013, 13:56
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WWF präsentierte Verfahren bei Artenschutzkonferenz in Bangkok

Berlin/Bangkok - Eine neue Methode könnte künftig dazu beitragen, die Herkunft von illegal gehandeltem Elfenbein exakt zu bestimmen. Das Isotopen-Verfahren wurde am Donnerstag vom WWF auf der Artenschutzkonferenz CITES in Bangkok vorgestellt. Durch chemischen Nachweis bestimmter Elemente in den Stoßzähnen lassen sich genaue Rückschlüsse über ihre einstige Nahrung und deren genaue Zusammensetzung ziehen und damit auf die Herkunftsregion der Dickhäuter schließen.

Tausende Elefanten werden jährlich für ihr Elfenbein getötet. Doch nicht sämtliche Stoßzähne, die sich im Umlauf befinden, stammen aus illegalen Quellen. Sie können etwa Teil von historischen Beständen oder aus den sogenannten Einmal-Verkäufen nach China und Japan sein, hieß es in einer Aussendung. Bisher hätten Herkunftszertifikate geholfen, den Ursprung zu belegen. Doch diese Nachweise ließen sich fälschen. Zudem nützten sie nichts, wenn Zollbehörden konfisziertes Material zuordnen müssen.

Rückschlüsse auf Pflanzenwelt, den Boden und das Klima

Der WWF Deutschland und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz haben im Juli 2010 damit begonnen, über 600 Elfenbeinproben aus 24 afrikanischen und sechs asiatischen Herkunftsländern zu untersuchen, die ihnen unter anderem von deutschen und chinesischen Zollbehörden, europäischen Museen und Sammlern sowie Trophäenjägern zur Verfügung gestellt wurden. 30 Milligramm Probenmaterial wurden auf die Elemente Strontium, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff, Wasserstoff und Schwefel untersucht, deren Häufigkeit Rückschlüsse auf die typische Pflanzenwelt, den Boden und das Klima zulassen, in der der Elefant sich zu Lebzeiten bewegt hat. (APA/red, derStandard.at, 07.03.2013)


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WWF.de: Auf den Zahn gefühlt

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    Eine neue Isotopen-Methode kann in Zukunft die Herkunft von Elfenbein zweifelsfrei zuordnen.

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