Weniger Geld in Fremdwährungskrediten

7. März 2013, 11:59
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Das aushaftende Volumen in Krediten fremder Währung - überwiegend in Schweizer Franken - sinkt kontinuierlich

Das Volumen bei Fremdwährungskrediten ging Ende 2012 weiter zurück. Außerdem ist der Fremdwährungsanteil an Krediten erstmals seit zehn Jahren unter 25 Prozent gerutscht. Wie die Finanzmarktaufsicht (FMA) mitteilt, lag das aushaftende Volumen an Fremdwährungskrediten Privater Ende Dezember 2012 bei 31,7 Milliarden Euro. Wechselkursbereinigt seien dies 5,6 Milliarden Euro und damit knapp 15 Prozent weniger als im Vorjahr.

2008 verhängte die FMA einen Stopp bei der Neuvergabe von Krediten in fremder Währung. Seit damals reduzierte sich das Volumen um knapp 33 Prozent. Auch im vierten Quartal 2012 entfiel der Großteil (93,5 Prozent) des Volumens auf Kredite in Schweizer Franken, der Rest beinahe gänzlich auf japanische Yen, heißt es weiter von der FMA. (red, derStandard.at, 7.3.2013)

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    Bild: Schweizer Franken

     

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