Schriller Protest vor neuer EZB-Zentrale

Ansichtssache7. März 2013, 10:43
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Die Europäische Zentralbank zieht um. Für einige Graffiti-Sprüher die Gelegenheit, ihren Unmut gegen Gier und Banker zum Ausdruck zu bringen

Die Europäische Zentralbank (EZB) richtet sich neu ein. Doch die Arbeiter auf der gigantischen Baustelle sind nicht allein. Denn ein Umzug zieht auch an und so wird heftig gesprüht. Zwischen Baggern, Stacheldrahtzäunen und Kränen entstanden mit der Zeit großfläche, knallfarbige Kunstwerke - von Panzerknackern, Kapitalismus, Totenschädeln bis zu Affen.

Hintergrund: Rund 1.500 EZB-Beschäftigte, die derzeit auf mehrere Gebäude in der Innenstadt in Frankfurt am Main verteilt sind, sollen 2014 in das neue Domizil ziehen. Das Mega-Bauwerk in unmittelbarer Nähe des Mainufers und der neuen Osthafenbrücke hebt sich schon von weitem von der Frankfurter Skyline ab. Ebenso die Kosten. Statt der im Jahr 2005 veranschlagten 850 Millionen Euro fließen in den Neubau nun deutlich mehr als eine Milliarde Euro. Schuld daran sollen nicht kalkulierbare Preissteigerungen gewesen, sowie unvorhergesehene bauliche Maßnahmen. (red, derStandard.at, 7.3.2013)

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