Wien: Dienstfahrten auf zwei Rädern nehmen zu

6. März 2013, 16:59
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Radeln bringt steuerliche Vorteile

Wien - Mit dem Fahrrad anstatt mit der Limousine zum Geschäftstermin: Das ist nach Schätzungen der Mobilitätsagentur der Stadt Wien für immer mehr Wiener Realität. Die Zahl der Radfahrten insgesamt steige, daraus könne man schließen, dass Dienstfahrten und Radfahrten zur Arbeit ebenfalls zunehmen, heißt es aus der Agentur.

Weniger Krankenstände und steuerliche Vorteile

Der Ritt am Drahtesel bringt Betrieben und Mitarbeitern neben weniger Krankenstandstagen einige steuerliche Vorteile. Ein vom Arbeitgeber zur Verfügung gestelltes Rad etwa gilt nicht als Sachbezug und muss somit nicht versteuert werden. "Das ist ein großer Vorteil gegenüber dem Dienstauto", sagte Martin Blum, Radbeauftragter der Stadt Wien, bei der Präsentation des ersten Firmenrades für die Mobilitätsagentur. Was die Stadt Wien betrifft, hätten bereits fast alle Dienststellen Räder, versicherte Blum. (str, DER STANDARD, 7.3.2013)

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