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Für die Arbeitswelt sind Computerkenntnisse nach Einschätzung von SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück wichtiger als eine zweite Fremdsprache wie Latein. Auf der CeBIT forderte Steinbrück am Mittwoch jedem Kind und jedem Jugendlichen einen Laptop oder einen Tablet-Computer zur Verfügung zu stellen. "Jeder Schüler braucht einen mobilen Computer", sagte Steinbrück auf der Computermesse in Hannover. Digitale Fähigkeiten dürften kein Exklusiv-Produkt sein. Internet- und Computer-Fertigkeiten seien der Schlüssel zur Arbeitswelt von morgen. "Programmieren wird die neue zweite Fremdsprache und nicht mehr Latein, wie in meiner Zeit als Schüler", sagte Steinbrück. "Ich bin übrigens über Latein sitzengeblieben."
Der Kanzlerkandidat warb zudem dafür, den Erfahrungsschatz aus gescheiterten Unternehmensgründungen zu nutzen. Viele Unternehmer sagten, in Deutschland fehle eine Kultur des Scheiterns. Wer einmal gescheitert sei, bekomme sehr schwer weitere Fördergelder und gelte als Versager. Auf ein erfolgreiches Startup kämen unzählige missglückte Versuche. Gescheiterte Gründer hätten aber wertvolle Erfahrungen gemacht, könnten Risiken besser kalkulieren und würden einschlägige Hürden kennen: "Wer mit diesem Erfahrungsschatz durchhält und sein Ziel verfolgt, der kommt am Ende zum Ziel."
Steinbrück verwies auf ein Zitat des Apple-Gründers Steve Jobs, in dem er vollen Einsatz mit der Bereitschaft zum Scheitern gefordert hatte. "Sie kennen diesen Grundsatz schon ganz gut von mir als Kanzlerkandidat", fügte der SPD-Politiker selbstironisch hinzu. (Reuters, 06.03. 2013)
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die gräte sollten aber auch wirklich anreiz zum programmieren bereitstellen (keine angebote von fertig-apps) und auch programmiersprachen auf entsprechenden level anbieten (etwa das level von python/php).
ich hatte vor 20 jahren so einen sharp-pocket-pc. das ding hatte ein 150x25 display. und weil uns fad war, haben wir für es spiele programmiert. simple (nach bester c64er-manier möglichst schnell auf eine taste hämmern, um einen punkt als ersters ins ziel zu bekommen), aber immer hin. selbst ausgedacht, beigebracht und realisiert.
damals habe ich gelernt, dass es auch rießig sein kann, auf so einem trockenen gebiet kreativ zu sein.
Mit Handies herumspielen, Facebook und was weiß ich - aber "programmieren" tut keiner.
Das "Programmieren" war in den 80ern und 90ern beliebt, aber hat seine Faszination schon länger verloren. Ohne sich länger damit zu beschäftigen, bringt man nix hin - und heut' muß alles sofort funktionieren, sonst wird es schnell fad ...
Jap, als Kind der 90er hab ich auch am C64 Basic programmieren gelernt, und unter DOS mit QBASIC weitermacht, später dann zu Borland C++ und heute darf ich für alle Nacharn und bekannte "das Windows neu aufsetzen" ... :D
Heutzutage interessieren sich die Kiddies kaum noch dafür wie etwas funktioniert...
aber gerade später auf der Uni zB kann es wichtig bzw praktisch sein, wenn man leichte einblicke in die hohe Kunst des Programmierens hat. Gerade im NatWis bereichen gibt es immer wieder aufgaben bei denen man froh ist wenn man sich ein kleines Skript schreiben kann das zB Daten automatisch ausliest und in ein andres Program einfügt....
Und wenn man da schon mal ein bisschen Programmieren gehbat hat tut man sich sicher leichter!
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