"The Bat": Schwebende Maus soll Handerkrankung vermeiden

6. März 2013, 14:23
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Maus kommt dank Magnetring ohne Bodenkontakt aus – Projekt in der Testphase

Ein interessantes Hardwareprojekt hat das Unternehmen Kibardin Design in Arbeit. Eine schwebende Maus namens "The Bat" soll die Bildschirmarbeit erleichtern und Erkrankungen wie dem Karpaltunnelsyndrom vorbeugen.

Folge der Bildschirmarbeit

Letzteres kennt verschiedene Ursachen, ist aber besonders oft eine Folge häufiger Arbeit vor dem Computer mit einer Maus. Das Aufliegen der Hand auf dem Tisch bei gleichzeitiger Umklammerung der Maus übt Druck auf den Nervus Medianus aus.

Die Folgen äußern sich zuerst in Schmerzen im Handwurzelbereich, die später in den Arm ausstrahlen können. Langfristig drohen verschlechtertes Tastgefühl, Greifschwäche und Muskelschwund in der Ballenregion. Besonders stark betroffen sind Frauen.

Projekt in Testphase

Die "Fledermaus" liegt jedoch nicht am Boden auf, sondern schwebt. Möglich macht dies ein magnetischer Ring auf ihrer Unterseite, der sie von ihrer an den Strom angeschlossenen, gleichgepolten Unterlage bis zu vier Zentimeter hoch abstößt. Die Höhe kann mit Gewichten verändert werden.

Die eigentliche Mauskonstruktion ähnelt Microsofts "Arc". Von "Bat" sind auf der Homepage des Designerteams aktuell nur Renderings zu sehen. Das Projekt soll sich aber bereits in der Test- und Marktforschungsphase befinden. (red, derStandard.at, 06.03.2013)

  • "The Bat" schwebt auf bis zu vier Zentimeter Höhe.
    foto: kibardin design

    "The Bat" schwebt auf bis zu vier Zentimeter Höhe.

  • Das Schwebe-Konzept soll die Hand entlasten.
    foto: kibardin design

    Das Schwebe-Konzept soll die Hand entlasten.

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