Bundesligisten gegen Amateure-Zwangsabstieg

5. März 2013, 21:21
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Beschränkung auf drei Amateurteams in Regionalliga abgelehnt - Neuregelung des Abstiegsmodus aus Erster Liga fand Zustimmung

Wien - Gegenwind für die zwischen ÖFB und Bundesliga ausverhandelte Regelung bezüglich der künftigen Formate von Erster Liga und Regionalligen: Die Vertreter der Klubs aus der höchsten Leistungsstufe sprachen sich am Dienstag in einer Sitzung in Wien gegen das Vorhaben aus, in einer Regionalliga maximal drei Amateurteams von Profi-Mannschaften zuzulassen.

Dass es ab der Saison 2014/15 zwei Absteiger aus der Ersten Liga geben soll, wurde hingegen goutiert. Am Donnerstag beraten die Vereine der zweiten Leistungsstufe über die Reform.

Edlinger will Talente nicht in Stadliga spielen lassen

Rapids Rudolf Edlinger zählt zu jenen, die massive Einwände gegen die Beschränkung auf drei Amateurteams pro Regionalliga haben. "Es kann nicht sein, dass man für viel Geld Talente ausbildet, die man dann in die Wiener Stadtliga, in die niederösterreichische oder in die burgenländische Landesliga zwangsrelegiert", so der Präsident der Hütteldorfer.

Er sieht nun ÖFB-Präsident Leo Windtner am Zug. "Ich hoffe, dass ihm das Wohl des gesamtösterreichischen Fußballs am Herzen liegt und dass er nicht nur ein Auge auf Interessen Einzelner hat."

Die Frage der Amateure-Beschränkung in der Regionalliga, die im Moment nur in der Ostliga aktuell ist - dort ist der Nachwuchs von Austria, Rapid, Mattersburg und Admira engagiert -, soll auf der nächsten ÖFB-Präsidiumssitzung voraussichtlich am 22. März erneut diskutiert werden. Sollte man sich dort auf einen Kompromiss verständigen, müsste dieser im Rahmen der Hauptversammlungen von ÖFB und Bundesliga im Mai oder Juni abgesegnet werden. (APA/red, derStandard.at, 5.3.2013)

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