Sechsjährige lag leblos in Badewanne: In Salzburger Spital gestorben

5. März 2013, 09:37
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Das Mädchen hatte mit seinem Bruder im Bad gespielt und war laut Eltern nur einige Minuten unbeaufsichtigt gewesen

Salzburg - Ein sechsjähriges Mädchen ist Montagabend in Filzmoos (Pongau) von seinem Vater leblos in der Badewanne gefunden worden. Nachdem die Eltern, Rettungskräfte und Notärzte Erste Hilfe geleistet hatten, wurde es mit einem Rettungshubschrauber in das Landeskrankenhaus Salzburg gebracht. Doch die Ärzte verloren den Kampf um das Leben der Patientin. "Das Mädchen ist bei uns im Schockraum verstorben", sagte eine Spitalsprecherin am Dienstag.

Der Gesundheitszustand der Sechsjährigen war zur Zeit der Einlieferung ins Krankenhaus laut Polizei kritisch. Die Gerichtsmedizin müsse nun die Todesursache klären, hieß es aus dem Spital.

Mit Bruder im Bad gespielt

Das Mädchen hatte gemeinsam mit ihrem zweijährigen Bruder ein Bad genommen und in der Wanne gespielt. Den Angaben der Eltern zufolge waren die Kinder nur einige Minuten unbeaufsichtigt.

"Von polizeilicher Seite werden Erhebungen und Befragungen durchgeführt", sagte Polizeisprecher Erwin Resch. Derzeit würden aber keine Hinweise auf ein Fremdverschulden vorliegen. Den geschockten Eltern wird eine psychologische Betreuung vom Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes angeboten. (APA, 5.3.2013)

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