Jordanien sucht Gespräch mit syrischen Jihadisten

4. März 2013, 19:21
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Steigende Zahl islamistischer Kämpfer als Bedrohung

Amman/Damaskus  - Jordanische Sicherheitsbeamte haben Kontakt zu militanten Islamisten in Syrien aufgenommen. Ende Februar habe es Gespräche mit "Jihadisten-Gruppen" aus Syrien gegeben, sagte ein syrischer Islamist, der seinen Namen nicht veröffentlicht sehen wollte. Der Kommandant einer Brigade der Al-Nusra-Front in der Provinz Aleppo sagte am Montag: "Jordanische Regierungsvertreter wollten wissen, ob unser Heiliger Krieg enden wird, wenn (der syrische Präsident) Bashar (Al-Assad) gestürzt ist."

Die Jihadisten erklärten ihren jordanischen Gesprächspartnern, jenseits der syrischen Grenzen hätten sie keine Pläne. Die Al-Nusra-Front steht dem Terrornetzwerk Al-Kaida ideologisch nahe.

Die Sicherheitsbeamten betonten aber, Jordanien habe den Islamisten in Syrien keinerlei Unterstützung angeboten. Die Regierung in Amman sehen in der steigenden Zahl islamistischer Kämpfer im Nachbarland eine Bedrohung. Bisher wurden rund 80 Jordanier bei dem Versuch festgenommen, nach Syrien einzureisen, um dort auf Seiten der Dschihadisten zu kämpfen. (APA, 4.3.2013)

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