Zwölf Tote bei Selbstmordanschlag im Süden Jemens

4. März 2013, 19:20
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Pro-Regierungsmiliz macht Al-Kaida für Attentat verantwortlich

Sanaa - Bei einem Selbstmordanschlag im Süden Jemens sind zwölf Mitglieder einer die Armee des Landes unterstützenden Miliz getötet worden. Der Attentäter sei mit einem Auto in ein Gebäude in der Stadt Loder gefahren und habe die Bombe gezündet, teilten Augenzeugen und Rettungskräfte mit. Ziel sei ein Büro der sogenannten Volkswiderstandskomitees gewesen, sagte ein Vertreter der Miliz. Er schrieb die Tat dem Terrornetzwerk Al-Kaida zu. Ein Vertreter der Rettungskräfte bestätigte die Zahl von zwölf Toten. Mehrere Menschen wurden verwundet.

Der regionale Al-Kaida-Ableger hatte 2011 die Schwächung der Regierung in Sanaa während der Massenproteste gegen den damaligen Präsidenten Ali Abdallah Saleh genutzt, um Teile des Ostens und Südens des Landes unter seine Kontrolle zu bringen. Inzwischen wurden die Extremisten aber von der Armee und ihren Unterstützern zurückgedrängt. (APA, 4.3.2013)

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