ÖOC-General zu Olympia in Wien: "Bewerbung kostet 30 bis 40 Millionen"

Video6. März 2013, 11:02
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Peter Mennel verspricht sich von Olympia-Bewerbung sportlichen und wirtschaftlichen Profit

In den nächsten Tagen geht es bei der Wiener Volksbefragung auch darum, ob sich die Hauptstadt um die Olympischen Sommerspiele 2028 bewerben soll. Petra Stuiber sprach mit Peter Mennel, Generalsekretär des Österreichischen Olympischen Comites (ÖOC), über die Sinnhaftigkeit eines solchen Riesenprojekts. Denn allein für das aufwendige Bewerbungsprozedere ist mit einem zweistelligen Millionenbetrag zu rechnen. München koste alleine die Bewerbung schon zwischen 30 und 40 Millionen Euro.

Prinzipiell sieht Mennel in der Austragung der Sommerspiele aber eine Bereicherung für die Stadt. London habe gezeigt, dass die Spiele das Wirtschaftswachstum der Stadt ankurbeln und mehr Menschen für Sport begeistern können. So sei in England seit den Olympischen Spielen 2012 die Zahl der Sporttreibenden um rund 750.000 gestiegen: "Jede Investition, die Leute zu Sport veranlasst, ist eine gute", so der ÖOC-Generalsekretär. (red, derStandard.at, 5.3.2013)

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