Mango entschuldigt sich für Schmuck im "Sklavenstil"

4. März 2013, 15:41
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Modekonzern reagiert auf Online-Petition französischer Schauspielerinnen

Die spanische Modekette Mango hat sich für eine Schmuckserie entschuldigt, die auf ihrer Webseite mit der Bezeichnung  "Sklavenstil" angepriesen wurde. Es handle sich um einen Übersetzungsfehler ins Französische, der umgehend berichtigt werde, erklärte das Unternehmen via Twitter. Das spanische Wort "esclava" kann mit "Sklave", aber auch mit "Armreif" übersetzt werden.

Im deutschen sowie im britischen Online-Shop wird die Kette unter dem Namen "ID-Halsband" angeboten, auf der französischen Seite steht nun nur noch "Collier".

Online-Petition

Gegen den Schmuck hatten die französischen Schauspielerinnen Aissa Maiga und Sonia Rolland sowie die Kolumnistin Rokhaya Diallo eine Online-Petition gestartet. Mango mache aus einem Verbrechen gegen die Menschheit ein "dekoratives Zierstück", kritisierten sie auf der Webseite change.org. Bis Montagmittag hatten knapp 3.000 Menschen unterschrieben. (APA/red, 4.3.2013)

  • Hier als "ID-Halsband" angeboten, im französischen Online-Shop wurde die Kette rechts im Bild mit "Collier Style Esclave" bezeichnet.
    foto: screenshot

    Hier als "ID-Halsband" angeboten, im französischen Online-Shop wurde die Kette rechts im Bild mit "Collier Style Esclave" bezeichnet.

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