Leitbörsen Fernost schließen mehrheitlich im Minus

4. März 2013, 12:17
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Japans möglicher neuer Notenbankchef sagt Deflation den Kampf an

Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben zu Wochenbeginn leichter tendiert. Der Nikkei-225 Index in Tokio verteuerte sich um 45,91 Zähler oder 0,40 Prozent auf 11.652,29 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 342,41 Zähler (minus 1,50 Prozent) auf 22.537,81 Einheiten. Der Shanghai Composite gab klare 86,11 Punkte oder 3,65 Prozent auf 2.273,40 Punkte ab.

Verluste mussten auch die Märkte in Singapur und Sydney hinnehmen. Der FTSE Straits Times Index schloss bei 3.239,95 Zählern mit einem Minus von 29,55 Punkten oder 0,90 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney fiel um 72,4 Zähler oder 1,42 Prozent auf 5.028,50 Einheiten.

Im asiatischen Raum gingen die Leitbörsen einheitlich, mit Ausnahme von Tokio, mit Kursverlusten aus dem Handel. In Japan hat der mögliche neue Notenbankchef bei einer Anhörung vor dem Unterhaus des Parlaments der Deflation den Kampf angesagt und damit für einen positiven Impuls gesorgt. China hatte zuvor seine Gesetze zur Regelung von Hypothekarverschuldungen verschärft und damit versucht den Immobilienmarkt zu beruhigen.

In Hongkong gingen Immobilienwerte großteils mit deutlichen Abschlägen aus dem Handel. China Resources Land gaben 8,85 Prozent auf 20,60 Hongkong Dollar ab. Titel von China Overseas Land & Investment, Chinas größtem Immobilienunternehmen, fielen 7,14 Prozent auf 21,45 Hongkong Dollar. Guangzhou R&F Properties gingen mit einem herben Kursverlust von 10,92 Prozent aus dem Handel.

Das weltgrößte Kreditinstitut nach Marktwert, die Industrial & Commercial Bank of China, ermäßigte sich um 2,17 Prozent auf 5,40 Hongkong Dollar.

Citigroup-Analysten haben ihre Empfehlung für die Aktien des größten Rohstoffhändlers Asiens, Noble Group, zurückgestuft. Noble-Titel reagierten an der Börse in Singapur mit einem Minus von 2,13 Prozent und schlossen auf 1,15 Singapur Dollar.

Sony berichtete über seine Pläne zum weltweit drittgrößten Smartphone-Anbieter nach Apple und Samsung aufsteigen zu wollen. Die Aktien des Technologiekonzerns reagierten mit einem mit einem Zuwachs von 3,45 Prozent auf 1.438,00 Yen. (APA, 4.3.2013)

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