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Heiter bis wolkig

4. März 2013, 10:47
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Das Wachstum der IT-Branche verlagert sich zusehends vom klassischen Outsourcing in die Cloud. Industrieunternehmen führen bei der Umsetzung, der Mittelstand hat noch Aufholbedarf.

In den großen Unternehmen ist die Cloud schon längst angekommen. Mehr noch, die IT-Abteilungen der Konzerne verstehen sich zunehmend als interne Cloud-Anbieter. Der Chief Information Officer wandelt sich damit zum Cloud Integration Officer.

Der entscheidet darüber, welche IT-Leistungen weiterhin intern produziert werden können und welche in die Cloud ausgelagert werden sollen oder dürfen. Und dieser CIO neuen Zuschnitts treibt die Standardisierung von Software und Hardware voran – so werden die internen und externen Systeme aneinander angeglichen und es entwickelt sich mit der Zeit ein Corporate Standard.

Chance für Mittelstand

Der Mittelstand verhält sich der Wolke gegenüber noch reserviert, da gibt man die Unternehmensdaten ungern aus der Hand. Aber gerade für kleinere und mittlere Unternehmen ist das Potenzial enorm. "Die Cloud senkt nicht nur die Kosten bei höherer Qualität, sie verbessert auch die Sicherheitslage im Unternehmen", analysiert Peter Öhlinger, T-Systems Österreich.

Damit der Schritt in die Cloud gewagt werden kann, braucht es aber die richtigen Partner. Die Konzerne können auf die großen IT-Provider zurückgreifen, diese haben die Technologie bereits im Griff. Die kleineren IT-Anbieter, die den Mittelstand bedienen, haben oft noch nicht den nötigen Reifegrad erreicht. "Damit man IT-Leistungen tatsächlich als Cloud Service anbieten kann, müssen nicht nur einige Investitionen getätigt werden, es müssen auch die Prozesse neu ausgerichtet werden", betont Cloud-Experte Öhlinger, "die Anbieter müssen ihre Prozesse deutlich stärker automatisieren und standardisieren, damit IT-Services tatsächlich auf Knopfdruck zur Verfügung gestellt werden können." (ecaustria/cc)

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    foto: ecaustria
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