Britischer Zoll beschlagnahmt 100.000 Raupen im Fluggepäck

2. März 2013, 16:51
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Passagier hatte Raupen zum eigenen Verzehr eingeführt

London - Etwa 100.000 getrocknete Raupen aus dem Fluggepäck eines Passagiers aus Afrika haben Zollbeamte am Londoner Flughafen beschlagnahmt. Der 22-Jährige aus Burkina Faso gab an, die insgesamt 94 Kilogramm getrockneten Insekten zum eigenen Verzehr einführen zu wollen.

Er hatte die luftgetrockneten Raupen, die in weiten Teilen Afrikas als Delikatesse gelten, in Plastik eingeschweißt. Laut dem Insektenexperten Stuart Hine soll es sich um Larven der Motte Gonimbrasia belina handeln. Diese würden zum Teil auch fertig abgepackt in Großbritannien verkauft, sagte Hine gegenüber "The Independent".

Die Schmuggelware wurde konfisziert, da sie gegen Bestimmungen über korrekt dokumentierte Lebensmittel verstieß. Es war nach Angaben des Zolls die größte Menge Insekten, die bisher beschlagnahmt wurde. Die Raupen wurden vernichtet. (APA/red, derStandard.at, 2.3.2013)

  • Bild nicht mehr verfügbar

    Ein Bruchteil der gefundenen Raupen.

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