Gleichstellung mit Lehre: Mehr Einstiegsgehalt für BMHS-Absolventen

1. März 2013, 15:52
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ÖGB und AK begrüßen Erlass

Wien - Fachschulabschlüsse sind durch einen am Donnerstag veröffentlichten Erlass zum Berufsausbildungsgesetz künftig mit zahlreichen Lehrlingsausbildungen gleichgestellt. Absolventen von technisch-gewerblichen, kaufmännischen und humanberuflichen Berufsbildenden Mittleren und Höheren Schulen (BMHS) müssen damit zu den gleichen Konditionen angestellt werden wie jemand, der eine fachlich vergleichbare Lehrzeit ohne Lehrabschlussprüfung abgeschlossen hat. "Damit haben die Schulabsolventen Anspruch auf ein deutlich höheres Einstiegsgehalt", so Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) am Donnerstag in einer Aussendung. Gewerkschaftsbund (ÖGB) und Arbeiterkammer (AK) begrüßten den Erlass als "wichtigen Schritt".

Jene Jugendlichen, die von dem Erlass erfasst werden, müssen damit bei einer facheinschlägigen Verwendung künftig nach dem entsprechenden Kollektivvertrag bezahlt werden und dürfen nicht nur Lehrlingsentschädigung erhalten. So werden etwa der Handelsschulabschluss und der Lehrberuf Bürokaufmann/Bürokauffrau sozial- und arbeitsrechtlich gleichgestellt, ebenso der Abschluss einer Handelsakademie und der Abschluss einer Hotelfachschule oder einer Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe mit den Lehrberufen Hotel- und Gastgewerbeassistenz sowie Restaurantfachmann und Koch. (APA, 1.3.2013)

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