Leitbörsen in Fernost schwächer

1. März 2013, 12:38
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Tokio - Die Leitbörsen in Fernost haben am Freitag mit Ausnahme des japanischen Aktienmarktes schwächer geschlossen. Der Nikkei-225 Index in Tokio verteuerte sich um 47,02 Zähler oder 0,41 Prozent auf 11.606,38 Punkte. Der Hang Seng Index in Hongkong fiel um 140,05 Zähler (minus 0,61 Prozent) auf 22.880,22 Einheiten. Der Shanghai Composite sank um 6,08 Punkte oder 0,26 Prozent auf 2.359,51 Punkte.

Im roten Bereich schlossen auch die Märkte in Singapur und Sydney. Der FTSE Straits Times Index beendete den Handel bei 3.269,50 Zählern mit einem minimalen Minus von 0,45 Punkten oder 0,01 Prozent. Der All Ordinaries Index in Sydney verlor 19,5 Zähler oder 0,38 Prozent auf 5.100,90 Einheiten.

In Japan sorgten die erneut gesunkenen Verbraucherpreise für neue Hoffnungen, dass die Notenbank ihre Geldpolitik weiter lockern könnte um die Deflation zu bekämpfen. Branchenseitig waren Immobilien- und Energiewerte gefragt. Mitsubishi Estate führten die japanischen Immo-Aktien mit plus 6,06 Prozent auf 2.450 Yen an. Nummer eins unter den größeren Energiewerten war Tokyo Electric Power mit einem Plus von 2,86 Prozent auf 216 Yen, auch Shikoku Electric legten 2,11 Prozent zu. Der japanische Premierminister Shinzo Abe hatte zuvor verlautbart, die Abhängigkeit von Atomenergie zu reduzieren und stattdessen mehr auf erneuerbare Energie zu setzen.

In China hat die Industrieproduktion überraschend an Schwung verloren, wie am Freitag bekannt wurde. Die chinesische Industrie wuchs so langsam wie seit fünf Monaten nicht mehr, geht aus zwei getrennt von einander erhobenen Einkaufsmanagerindizes hervor.

In Hongkong verloren die Aktien von Sun Hung Kai Properties 1,92 Prozent auf 117,70 Dollar. Der Immobilienentwickler reduzierte wegen der steigenden Immobilienpreise sein Ziel von Wohnungsverkäufen.

In Singapur fielen die Papiere von Golden Agri-Resources um 3,08 Prozent auf 0,63 Dollar, nachdem der Gewinn im vierten Quartal aufgrund des gesunkenen Palmölpreise um 93 Prozent eingebrochen war.  (APA, 1.3.2013)

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