Ein Brot in aller Munde

Ansichtssache8. März 2013, 05:30
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Das Brot: Würstel-Begleiter, Grundnahrungsmittel und Hauptdarsteller im alltäglichen Sprachgebrauch

Ohne Brot schmeckt das beste Würstel schal. Ohne Brot würden Bauern statt Getreide anzubauen nur noch Schweine und Kühe mästen. Ohne Brot gibt's zum Frühstück nur noch ein Ei. Ohne Brot muss der Bäcker zum Steinmetz umschulen. Und weil das Brot so wichtig ist und ein Grundnahrungsmittel noch dazu, hat es auch zahlreichen Eingang in den täglichen Sprachgebrauch gefunden. In Redewendungen und Zitaten versteckt es sich. derStandard.at/Wirtschaft hat scharf nachgedacht und präsentiert - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - in der sprachlichen Hauptrolle: Das Brot.

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Alles, was da ist, kann auch verschwinden. Je wichtiger es war, desto schlimmer, wenn es futsch ist. Binsenweisheiten, keine Frage. Die brotlose Kunst glänzt gerade durch die Ambivalenz ihres Daseins. Etwas, das schön ist und Spaß macht, aber zu wenig einbringt, um damit ein anständiges Auskommen zu finden. Die Entlaibung der Erwerbstätigkeit machte in der Vergangenheit vor allem den Dichtern und Denkern zu schaffen. Mittlerweile ist "Kunst" relativ, "brotlos" aber auch.

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