BZÖ und Team Stronach kritisieren Heinisch-Hosek

28. Februar 2013, 15:17
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BZÖ: Frauenministerin hat nur "unverbindliche Ankündigungen" gemacht - Team Stronach: "Es darf keine Benachteiligungen im Berufsleben geben - aber auch keine Bevorzugungen"

Wien - BZÖ und Team Stronach haben am Donnerstag Kritik an Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ) geübt. BZÖ-Frauensprecherin Martina Schenk fragt sich, was die Ministerin in den vergangenen Jahren gemacht hat und warf ihr vor, lediglich "unverbindliche Ankündigungen" zu tätigen. Team Stronach-Frauensprecherin Elisabeth Kaufmann-Bruckberger forderte Heinisch-Hosek auf, endlich in Sachen Einkommensschere aktiv zu werden.

"Keine zukunftsweisenden Umsetzungen"

"Schöne Worte, unverbindliche Ankündigungen und unzählige Studien-oder Berichtspräsentationen, aber keine zukunftsweisenden frauenpolitischen Umsetzungen" hätten Heinisch-Hoseks Amtszeit geprägt, findet Schenk. "Sie wird ihre politische Ziellinie ohne Umsetzung erreichen - das kann man jetzt schon sagen."

Kaufmann-Bruckberger forderte im Vorfeld des Frauentags "faire Chancen im Berufsleben statt strikte Quoten" - dazu zählen für sie u.a. steuerliche Erleichterungen für Familien und ausreichend Kinderbetreuungsplätze. "Es darf für Frauen keine Benachteiligungen im Berufsleben geben - aber auch keine Bevorzugungen", betonte Kaufmann-Bruckberger. Ziel müsse sein, dass sich bei jedem Job der/die bestqualifizierte BewerberIn durchsetzen könne. "Wenn das dann eine starke Frau ist, dann sind wir am richtigen Weg." (APA, 28.2.2013)

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