Neue ORF-eins-Infoschiene als "Mehrwert zum Netz" konzipiert

Ansichtssache28. Februar 2013, 14:25
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"ZiB 20 plus" umfasst künftig Magazin, Wetter, "ZiB 20" und Sport - "Jüngere" Herangehensweise an Themen

foto: orf/ramstorfer

Der Countdown zum Start der neuen ORF-eins-Infoschiene läuft: Am Montag geht erstmals die "ZiB 20 plus" on air, die sich aus den Elementen Magazin, Wetter, "ZiB 20" und Sport zusammensetzt. Ziel ist, dass der größtmögliche Teil jener jungen Seher, die beim "Onkel Charly" um 19.20 Uhr auf ORF eins sind, auch beim anschließenden "ZiB Magazin" nicht wegzappt. Es geht um Information für eine junge Zielgruppe der bis 40-Jährigen, die man mit einer zielgruppenaffinen "jüngeren" Herangehensweise an die Themen gewinnen will.

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Die neue Infoschiene, für die übrigens ein eigenes Studio neu designt wurde, soll "ein Mehrwert zu all dem sein, was man den ganzen Tag über im Netz bekommt", beschrieb es TV-Direktorin Kathrin Zechner am Donnerstag bei der Vorabpräsentation vor Journalisten. Den Anfang macht um 19.45 Uhr das "ZiB Magazin", in dem man sich um neue, intelligente und unterhaltsame Zugänge zu aktuellen Themen bemüht, ohne "berufsjugendlich" zu sein.

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Platz finden hier vielmehr "Geschichten mit starker emotionaler Komponente", so ORF-TV-Chefredakteur Fritz Dittlbacher. Was es nicht sein will, ist ein Lifestyle- oder Societymagazin, wie Zechner betonte. Moderiert wird das Format von Christiane Wassertheurer und Gerhard Maier, der hierfür von Ö3 geholt wurde.

Neben Maier wurden auch weitere junge Mitarbeiter aus verschiedenen Bereichen des ORF - etwa von FM4 oder der ORF-Akademie - für das neue Infoprojekt auf ORF eins rekrutiert. Verantwortlich dafür zeichnet ORF-eins-Infochefin Lisa Totzauer. Ihr Stellvertreter ist Hanno Settele, der im Rahmen der "ZiB 20" auch verstärkt als Chefanalytiker auftreten soll.

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Die "ZiB 20" habe in den vergangenen zwei Monaten gegenüber dem Vorjahr eine Zusehersteigerung von 25 Prozent verzeichnet, so Settele. Nun gehe es darum, diese Seher zu behalten "und jenen ein Angebot zu schaffen, die jetzt um 20 Uhr unglücklicherweise noch andere Sehgewohnheiten haben". Moderiert werden die News weiter von Lisa Gadenstätter und Roman Rafreider.

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Zechner betonte, dass man das Format bis Jahresende laufend verbessern wolle. "Am 4. März sind wir zu zwei Dritteln dort, wo wir hinwollen. Wir haben einen soliden Grundbau und innerhalb dessen testen wir aus."

Los geht es am Montag um 19.45 Uhr auf ORF eins. Wer das Programm verpasst, kann es natürlich auf der ORF-TVthek nachschaun. (APA, 28.2.2013)

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